Produkt / Produktion, Traceability & MRP

Planen, fertigen und jede Charge bis zur Quelle erklären.

Produktionsaufträge frieren freigegebene Rezeptur, Arbeitsplan und Skalierung ein. Material wird chargengenau reserviert und verbraucht; Schritte, Qualität, Fertigmenge, Kosten und Ausbeute werden zurückgemeldet. MRP und Recall-Simulation nutzen denselben Bestand und dieselbe Genealogie.

56 Funktionen im Detail
Fertigungsaufträge mit Status, Priorität, Planmenge und Termin.

Produktionsauftragsliste mit Status, Priorität und Mengen

Produktionsauftragsliste mit Status, Priorität und Mengen
So arbeitet dein Team

Ein Ablauf.
Alle Informationen dabei.

Vom Nettobedarf bis zur Fertigwarencharge bleibt jede Entscheidung kontrolliert und nachvollziehbar.

  1. 01

    Bedarf planen

    MRP bewertet Verkauf, Fertigung, Bestand, Reservierungen, offene Zugänge, Sicherheitsbestand und Vorlaufzeiten.

  2. 02

    Auftrag kontrolliert anlegen

    Nur freigegebene Rezeptur und Arbeitsplan werden zusammen mit Skalierungs- und Quellensnapshot übernommen.

  3. 03

    Material bereitstellen

    Verfügbarkeit prüfen und Rohstoffchargen nach FEFO, FIFO oder bewusster Auswahl reservieren.

  4. 04

    Fertigung rückmelden

    Entnahmen, Rückgaben, Ausschuss, Prozessparameter und Pflichtprüfungen je Arbeitsschritt dokumentieren.

  5. 05

    Fertigware buchen

    Menge, Charge, MHD, Lager, Kosten und reale Ausbeute kontrolliert in den Bestand übernehmen.

  6. 06

    Auswirkungen verfolgen

    Rohstoff und Fertigware vorwärts oder rückwärts verfolgen, Recall-Snapshot prüfen und Sperren separat bestätigen.

Ein Blick ins Produkt

So sieht es im Alltag aus.

Ansicht anklicken und vergrößern

Freigegebene Rezeptur und Arbeitsplan, Planmenge und Termin. Fehlendes Material wird ausdrücklich angezeigt.

Produktionsauftrag mit Materialverbrauch, Kosten und Ausbeute

Produktionsauftrag mit Materialverbrauch, Kosten und Ausbeute
Bruttobedarf, Bestand, Reservierungen, Zugänge, Nettobedarf und explizite Beschaffungsentscheidungen.

Materialbedarfsplanung mit Engpässen und Vorschlägen

Materialbedarfsplanung mit Engpässen und Vorschlägen
Funktionsumfang

Die Details, wenn du sie brauchst.

Vollständige Funktionsübersicht →
56 Funktionen in Produktion, Traceability & MRP+

Produktbereich

Produktion & Betriebsdatenerfassung

24 Funktionen

Produktionsaufträge mit Suche und Filtern

Status, Priorität, Produkt, Verantwortliche und Termin halten die Fertigungsplanung übersichtlich.

Auftrag nur aus freigegebener Rezeptur und Arbeitsplan

Die Fertigung startet ausschließlich auf einem kontrollierten Produkt- und Prozessstand.

Eingefrorene Batch-Skalierung

Zielmenge, Prozessfaktor, Materialbedarf, Formeln und Substitutionsentscheidung werden am Auftrag festgeschrieben.

Statusgesteuerter Fertigungsablauf

Entwurf, geplant, freigegeben, Material reserviert, in Produktion, pausiert, zurückgemeldet und geschlossen bilden kontrollierte Übergänge.

Priorität und Plantermine

Dringlichkeit, geplanter Start und geplantes Ende unterstützen die Arbeitsvorbereitung.

Verantwortliche und Rollen

Mitarbeitende werden mit fachlicher Auftragsrolle zugeordnet.

Quell- und Ziellager

Materialbereitstellung und Fertigwarenzugang werden eindeutig auf Lagerbereiche gebucht.

Kundenauftrag oder interner Bedarf

Der Produktionsgrund bleibt am Fertigungsauftrag nachvollziehbar.

Materialverfügbarkeitsprüfung

Geplanter Bedarf, Bestand, Reservierungen und Fehlmengen werden vor Freigabe bewertet.

FEFO-/FIFO-Materialreservierung

Chargengeführte Rohstoffe werden automatisch nach der Artikelstrategie oder bewusst manuell reserviert.

Dokumentierte Substitutionsauswahl

Freigegebene Alternativen werden vor der Materialbereitstellung explizit ausgewählt.

Chargengenaue Materialentnahme

Jede Entnahme ist mit Materialposition, Reservierung, Charge, Menge und Grund belegt.

Materialrückgabe und Ausschuss

Nicht verbrauchtes Material und Ausschuss werden getrennt gebucht und kostenwirksam nachvollzogen.

Rückmeldung je Arbeitsschritt

Ein- und Ausgangsmenge, Ausschuss, Dauer, Parameter und Notiz werden pro Prozessschritt bestätigt.

Pflichtprüfungen in der Fertigung

Qualitätschecks werden mit Wert, Status und Hinweis dokumentiert; fehlgeschlagene Pflichtprüfungen blockieren den Abschluss.

Fertigware, Nebenprodukt und Ausschuss rückmelden

Erzeugte Mengen werden nach Typ getrennt in Bestand und Kostenbetrachtung übernommen.

Fertigwarencharge mit MHD

Chargennummer, Produktionsdatum, Mindesthaltbarkeit, Lager und Lagerort entstehen direkt aus der Rückmeldung.

Auftragskommentare

Fachliche Hinweise bleiben mit Benutzer und Zeitpunkt am Produktionsauftrag.

DMS-Anlagen am Produktionsauftrag

Arbeitsnachweise, Prüfdokumente und Fotos werden sicher in den Fertigungskontext eingebunden.

Plan-, Ist- und Abweichungskosten

Materialkosten werden aus geplanten Quellen und tatsächlichen Chargenentnahmen gegenübergestellt.

Soll-Ist-Ausbeute und Mengenabweichung

Produzierte Menge und realer Materialverbrauch machen Prozessabweichungen sichtbar.

Transaktionales, idempotentes Vorgangsjournal

Wiederholte Requests buchen nicht doppelt; jede fachliche Operation bleibt mit Nutzenden, Zeitpunkt und Payload-Hash nachvollziehbar.

Kontrollierter Abschluss

Erst vollständig zurückgemeldete Aufträge werden geschlossen und danach gegen fachliche Veränderung geschützt.

Begründetes Stornieren

Noch stornierbare Aufträge geben Reservierungen kontrolliert frei und bewahren Grund und Vorgangshistorie.

Produktbereich

Chargenrückverfolgung & Recall-Simulation

14 Funktionen

Suche nach Charge, Produkt, Lieferant, Kunde, Auftrag und Zeitraum

Unterschiedliche Ausgangspunkte führen zur selben reproduzierbaren Chargenanalyse.

Vorwärts-, Rückwärts- und beidseitige Verfolgung

Vom Rohstoff zur Fertigware und vom Endprodukt zu seinen Ursprüngen wird derselbe Genealogiegraph genutzt.

Mehrstufige Chargengenealogie

Verbrauch und Erzeugung über mehrere Produktionsstufen bleiben als Knoten und Beziehungen nachvollziehbar.

Betroffene Bestände

Verfügbare, reservierte und gesperrte Chargenmengen werden im Ergebnis zusammengeführt.

Betroffene Belege und Dokumente

Lieferungen, weitere Vorgänge und zugeordnete Nachweise erscheinen im Auswirkungskontext.

Lieferanten- und Kundenbezug

Bezugsquelle und beliefertes Ziel werden soweit vorhanden aus den Buchungen ermittelt.

Betroffene Produktionsaufträge

Fertigungsaufträge verbinden verbrauchte und erzeugte Chargen mit dem kontrollierten Prozessstand.

Begrenzte Suchtiefe mit Warnung

Große Graphen bleiben kontrollierbar; eine erreichte Tiefengrenze wird nicht als vollständiges Ergebnis ausgegeben.

Recall-Simulation aus einem Suchergebnis

Ein ermittelter Auswirkungsstand wird als eigener, benannter Prüfvorgang gespeichert.

Unveränderbarer Recall-Snapshot

Anker, betroffene Chargen, Beziehungen und Ergebnisprüfsumme sichern die spätere Nachvollziehbarkeit.

Fachliche Prüfung der Simulation

Bestände, Kunden, Lieferanten, Dokumente und Aufträge werden vor einer Maßnahme bestätigt.

Explizites Sperren betroffener Bestände

Chargensperren erfolgen erst nach eigener Bestätigung und werden nicht allein durch die Simulation ausgelöst.

Keine automatische externe Benachrichtigung

Das System verlangt eine ausdrückliche Bestätigung, dass die technische Simulation keine Kunden- oder Behördenkommunikation versendet.

CSV-Export der Recall-Evidenz

Betroffene Objekte und Beziehungen lassen sich berechtigt für weitere Prüfung ausgeben.

Produktbereich

Materialbedarfsplanung (MRP)

18 Funktionen

Dispositionsparameter je Artikel

Beschaffungsstrategie, Sicherheitsbestand, Vorlaufzeiten, Mindestmenge und Losgröße werden versionsgeprüft gepflegt.

Kaufen-, Fertigen- und manuelle Strategie

Rohstoff, Fertigware und Sonderfall erhalten passend unterschiedliche Planungsvorschläge.

Terminbezogene Nettobedarfsrechnung

Bedarfe und Zugänge werden innerhalb eines frei gewählten Planungshorizonts zeitlich eingeordnet.

Nachfrage aus Verkaufsaufträgen

Offene Kundenbedarfe gehen mit Termin und Restmenge in die Planung ein.

Materialbedarf aus Produktionsaufträgen

Geplante, freigegebene und laufende Fertigung erzeugt den passenden Komponentenbedarf.

Bestand und Sicherheitsbestand

Verfügbare Menge wird gegen Sicherheitsbestand und Bedarfsdatum gerechnet.

Reservierungen berücksichtigen

Bereits gebundener Bestand wird nicht als frei verfügbar eingeplant.

Offene Bestellzugänge

Noch erwartete Einkaufsmengen vermindern den Nettobedarf zum richtigen Termin.

Geplante Fertigwarenzugänge

Offene Produktionsmengen werden als zukünftiger Zugang berücksichtigt.

Rekursive Auflösung freigegebener BOMs

Mehrstufige Fertigbedarfe werden ausschließlich über kontrollierte Rezepturversionen bis zum Rohstoff aufgelöst.

Prozessausbeute und Verluste

Reale Rezeptur- und Arbeitsplanfaktoren erhöhen den Bruttobedarf nachvollziehbar.

Chargen- und Haltbarkeitsbewertung

Befristete oder nicht passend nutzbare Bestände werden nicht still als voll verfügbar angesetzt.

Formel-, Quellen- und Ergebnissnapshot

Jeder Lauf speichert Eingaben, Zwischenwerte und Hashes unveränderbar.

Bestellvorschläge

Kaufteile erhalten anhand von Fehlmenge, Mindestmenge und Losgröße einen konkreten Vorschlag.

Produktionsvorschläge

Fertigungsteile erhalten einen Vorschlag mit Produkt, Menge und Bedarfstermin.

Manuelle Prüfvorschläge

Unklare Strategie oder unvollständige Quellen werden bewusst zur Entscheidung vorgelegt.

Explizite Umwandlung in Entwürfe

Ein Vorschlag erzeugt erst nach berechtigter Bestätigung eine Einkaufsbestellung oder einen Produktionsauftrag als Entwurf; nie automatisch einen bindenden Beleg.

Begründet verwerfen und Laufhistorie

Nicht benötigte Vorschläge erhalten einen Grund; frühere Läufe bleiben mit Engpässen und Zeitbezug abrufbar.

Der nächste Schritt

Bring dein Tagesgeschäft in KERN zusammen.